Aufbau Ihres Kieferknochens in Scheeßel

Stabiler Halt für Implantate und Verbesserung der Ästhetik

Ist die natürliche Knochensubstanz für den Einsatz von Zahnimplantaten unzureichend, kann ein Knochenaufbau im Oberkiefer oder im Unterkiefer die nötige Voraussetzung für festen, sicheren Halt schaffen.

Für uns Implantologen der Praxis „Zahnärzte am Meyerhof“ ist der Knochenaufbau Teil unserer routinierten Standardverfahren: Mit der Kieferaugmentation bieten wir auch in schwierigen Fällen zuverlässige Implantatlösungen. In Scheeßel sind wir somit Ihr Spezialist für Implantologie und ästhetischen Zahnersatz!

Themen zur Implantologie
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Knochenaufbau
Knochenaufbau Scheeßel

Knochenaufbau – was ist das?

Als Knochenaufbau, Kieferaufbau oder auch Kieferaugmentation werden in der Zahnmedizin bzw. Implantologie sämtliche Maßnahmen bezeichnet, durch welche ein nicht ausreichendes Knochenangebot im Oberkiefer oder im Unterkiefer erhöht wird. Für einen stabilen, komplikationsfreien Halt im Kiefer benötigen Zahnimplantate eine zirkuläre Knochenstärke von mindestens 2 Millimetern. Ansonsten ist deren langfristige Stabilität nicht gewährleistet.

Gründe für einen bereits vorhandenen Knochenmangel im menschlichen Kiefer oder für eine fortschreitende Rückbildung gibt es viele. In zahlreichen Fällen bewirken Zahnlücken, die über lange Zeit nicht geschlossen wurden, dieses Defizit, denn durch die fehlende Belastung des Kiefers bildet sich die Knochensubstanz nach und nach zurück (Inaktivitätsatrophie). Das Problem tritt besonders bei älteren Menschen auf, die oftmals bereits seit Jahren so gut wie keine natürlichen Zähne mehr haben – die Kieferknochenmasse schrumpft. Auch eine unbehandelte Parodontose kann häufig zum Knochenrückgang führen.

In einer Knochenaufbautherapie wird die Verstärkung des Kieferknochens durch die Anlagerung, Auflagerung oder Einlagerung von Eigenknochen oder Knochenersatzmaterialien erreicht.

Knochenaufbau im Oberkiefer und Unterkiefer

Die Zahnmedizin kennt unterschiedliche Methoden, um das Knochenangebot sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer zu verbessern und zu erhöhen:

Stabile Verankerung Zahnimplantat
  1. Im Fall geringerer Knochendefizite können kleine Mengen Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial angelagert werden, um dem Implantat stabilen Halt in einem ausreichend massiven Knochenbett zu ermöglichen.
  2. Handelt es sich um einen größeren Knochenmangel, kann der Implantologe Knochenblöcke aus Eigenknochen oder individuell gefräste Blöcke aus Spenderknochen im entsprechenden Defizitbereich mittels Osteosyntheseschrauben fixieren. Einige Monate später sind diese in der Regel mit dem Kieferknochen ausreichend verwachsen, um die gewünschten Implantate einzusetzen.
  3. Vereinzelt ist eine Rekonstruktion des gesamten Kieferknochens nötig – hierbei handelt es sich um eine die Operation, welche stationär in einer Klinik erfolgt, welche auf Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde spezialisiert ist.
  4. Eine zusätzliche Methode zur Knochenverstärkung im Oberkiefer besteht im sogenannten Sinuslift: Man löst hierbei die Schleimhaut vom Boden der Kieferhöhle und füllt den so entstandenen Hohlraum mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial auf. In unserem Beitrag über den Sinuslift finden Sie weitere Informationen zu diesem besonderen Verfahren.

Materialien für einen Knochenaufbau

(Aufbau des Kieferkammes bei Defiziten)

Für einen Kieferkammaufbau können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen: So wird zum Beispiel in vielen Fällen dem Körper des Patienten Eigenknochen (autogener Knochen) entnommen und im entsprechenden Mangelbereich transplantiert. Dieses Verfahren stellt den Goldstandard dar, da hierbei keine Abstoßungsreaktionen zu erwarten sind und das körpereigene Knochenmaterial eine sehr gute Einheilung erlaubt. Bei sehr kleinen Knochendefiziten nutzt man zur Ergänzung der Knochensubstanz die Knochenspäne aus dem Bohrloch, welche bei der Vorbereitung des Implantatbetts anfallen. Bei größeren Defiziten muss das benötigte knöcherne Material aus einer anderen Kieferregion entnommen werden. Verlangt der individuelle Befund eine ausgedehntere Kieferrekonstruktion, wird der körpereigene Knochen daher an anderen Körperarealen gewonnen – beispielsweise aus dem Beckenkamm. Diese extraorale Entnahme des Knochenersatzes erfordert allerdings eine zusätzliche Wundbehandlung im Rahmen der Therapie.

„Knochenersatzmaterial“ wird sämtliche nicht körpereigene Substanz genannt, welche zur Auffüllung bei Knochenmangel zum Einsatz kommt. Dieses liegt in unterschiedlicher Form vor und muss bestimmte Anforderungen erfüllen. Die verschiedenen Materialien, die auf diese Weise für den Knochenaufbau verwendet werden, bieten den großen Vorteil, dass dem Patienten keine zweite Wunde entsteht, wie es bei der Entnahme von Eigenknochen der Fall wäre.

Menschlicher Spenderknochen (allogenes Material)

Die natürliche Knochenmatrix menschlicher Lebend- oder Post-mortem-Spender wird gereinigt, entfettet und desinfiziert sowie in unterschiedlichen Verfahren behandelt, um für den Einsatz am Patienten in konservierter Form zur Verfügung zu stehen.

Synthetisch hergestelltes Knochenersatzmaterial (alloplastisches Material)

Ein solche Substanz zeichnet sich durch osteokonduktive Eigenschaften aus – das bedeutet, sie vermag das Knochenwachstum zu „lenken“. Entsprechende Materialien sind etwa b-Trikalziumphosphat, Hydroxylapatit sowie nicht keramische Stoffe wie Kalziumkarbonat, mikroporöser Komposit und bioaktive Glaskeramik.

Knochen einer anderen Spezies (xenogenes Material)

Auch hierbei handelt es sich um osteokonduktives Knochenersatzmaterial. Obwohl die Substanz vom Schwein (porcin), vom Rind (bovin) oder auch vom Pferd (equin) stammt, ist dieses Material dank einer speziellen Aufbereitung am Ende anorganisch.

Die Wahl des geeigneten Knochenersatzmaterials muss nach individuellem Befund getroffen werden; oftmals erfordert der Einzelfall auch die Kombination unterschiedlicher Materialien.

Welche Risiken bestehen?

Das Hauptrisiko bei der Kieferaugmentation mittels beschriebener Knochenersatzverfahren stellt die die Abstoßungsreaktion des Körpers dar: Hierdurch kann es in Einzelfällen zum Verlust des Knochenaufbaus kommen. Auch eine spätere Infektion birgt die Gefahr einer Abstoßung. Die genannten Komplikationen treten allerdings selten auf.

Wie hoch sind die Kosten?

Da die Höhe der Kosten stets vom individuellen Befund, von der gewählten Methode und vom gewünschten bzw. empfohlenen Material abhängt, können hier keine pauschalen Preise für eine Knochenaufbautherapie genannt werden. Selbstverständlich erstellen wir Ihnen in unserer Zahnarztpraxis in Scheeßel im Rahmen unseres detaillierten Heil- und Kostenplans ein unverbindliches Angebot.

Deutsche Gesellschaft für Implantologie
Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (DGOI)

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